Theorie und Praxis : co KW
Eine Segelseite ,unter Konstroktion
Oder warum kompliziert , wenn es auch einfach geht .
Die einfache Lösung einer Aufgabe : Begib dich erst gar nicht auf den Weg, frag einfach den KI Assistenten. Für dich ist das der sicherste Weg bei Null stehen zu bleiben und dich dabei glücklich zu fühlen . Du musst lediglich glauben , an all das , was dir mit symphatischer Stimme von schönen Menschen in hohem Sprachtempo erzählt wird. Das Erzählte klingt angenehm schlüssig. Einfach ist doch nicht schlecht, einfach ist prima. In der düsteren Zeit Deutschlands haben " Pädagogen" einen Plan entwickelt , wie man mit durch Vereinfachungen in Schulklassen mit nichtarischen Kinden eine so löchrige Wissensbasis schaffen kann , dass darauf nicht aufgebaut werden kann. Seither sollten wir ein wenig Angst vor einfachen Lösungen haben .Außerdem haben wir uns an Begrifflichkeiten gewöhnt , die schlichtweg falsch sind ..
Wer heutzutage mit Begriffen wie Stromerzeugung groß wird , wird nicht verstehen, dass elektrischer Strom erst von dem Enerienutzer "erzeugt" wird und gewöhnt sich einseitiges Denken an. Dass ein Gleichgewicht zwischen Erzeugung und " Verbrauch sprich Umwandlung " bestehen muss ist das Kernproblem des Netzes.
Wenn uns die Sprache ausgeht, müssen wir uns mit Formeln weiter behelfen und rechnen können.
Ohne zu Rechnen, später ohne Mathematik , ohne zu wissen von welcher Größe die Rede ist kann man sich nur ein oberflächliches Bild der Welt erstellen . Wer in den Schulen beginnt, in die Basis Löcher zu bohren, weil der Spaßfaktor im Vordergrund stehen soll, begibt sich auf einen glitschigen Pfad abwärts .
Deshalb darf es , es muss manchmal komplizierter sein Auch wenn es anfangs frustrierend ist : . Frustrationstoleranz ist im Leben wichtiger als Spaßfaktoren.
Das gilt vor allem im Sport . Viele geben auf, wenn sie nicht gleich vorne dabei sind . Dabei heißt die Devise : Mach stur weiter, bis es klappt . Was haben die Australier geblutet, bis sie die Amerika 2 geschlagen haben !
Wir wollen nicht nur Segeln, weil das so schön ist , wir wollen lebenslang lernen .
Anfangs reicht es vollkommen, wenn man Segeln und Fliegen mit einer Druckdifferenz über und unter einem Profil erklärt . Wenn es an praktische Umsetzungen geht , kommt man mit der Größe Kraft weiter. .Das ganze darf aber nicht auf Märchen aufgebaut werden und sollte so vonstatten gehen, dass darauf aufgebaut werden kann. Die Sprache schafft schnell falsche Bilder . Man sagt zwar " Saugen " meint damit aber drücken .Es gibt keinen negativen Druck . Der kleinste Druck ist Null Bar. Der Wind wird nicht vom Tief angesaugt , er wird vom Hoch gedrückt . Schaffst du es mit einer Pumpe in einem Rohr eingetaucht in eine Flüssigkeit 0 Bar zu erzeugen, drückt der Athmosphärendruck mit ca 1 bar auf die Flüssigkeit . Damit schafft die " Saugpumpe" knapp 10 m Förderhöhe . Wenn du die Pumpe weiterlaufen lässt , produzierst du Wasserdampf .
Wenn man sich nur mit dem Segel beschäftigt, darfst du nicht vergessen , ohne Schwert und Ruder bringt der stärkste dynamische Auftrieb nix. Regatten werden durch das Unterwasserschiff bzw. den richtigen Einsatz von Schwert und Ruder gewonnen . Foils zeigen uns, wo die Richtung hingeht . Oder ganz einfach , ohne Schwert und Ruder funktioniert ein Segelboot wie eine Cessna mit nur einem Flügel.
Was sind Ziele dieser Seite :
Ich möchte dir den Satz von Bernoulli erklären. Bernoulli hat es verdient Du kannst dann mit der Praxis weitermachen.
Ich möchte dir zeigen , dass am Anfang aller Lösungen Randbedingungen stehen . Sind diese nicht erfüllt , funktioniert die Lösung nicht .
Ich möchte dir den Bogen von der Theorie zur Praxis zeigen . Wenn uns das Gefühl für eine Sache fehlt, hilft uns dieser Umweg über den Kopf .
Wieso hat Isaak Newton seinerzeit die Wissenschaft revolutioniert .
Wie hat der Teamworker Daniel Bernoulli im Dialog mit Kollegen geniale Lösungen entwickelt .
Welches sind die Besonderheiten einer Grenzschicht ?
Wozu sind die Reibung und Wirbel gut ?
In der Praxis geht es außerdem um folgende Fragen :
Wovon hängt die Kraft auf ein Segel ab ?
Wo greift bei einem Segel die größte Kraft an ?
Worauf müssen wir achten , wenn wir schnell segeln wollen ?
Die Frage wovon die Kraft auf ein Segel abhängt , kann jeder grob beantworten ,
Von der Windgeschwindigkeit .Genauer ist schon : von der Windgeschwindigkeit zum Quadrat .
Newton hat entdeckt , dass Kräfte auf Teilchen die Geschwindigkeit dieser Teilchen ändert .
Das heißt
1. Die Teilchen werden langsamer oder schneller
2. Die Teilchen ändern ihre Richtung !
Teilchen, die ständig die Richtung ändern, bewegen sich auf einer Kurve
Je enger der Kurvenradius sein soll, umso größer muss die Kraft sein,, die die Teilchen auf der Bahn hält weil die Geschwindigkeitsänderung genauer die Beschleunigung größer bei kleinen Kurvenradien größer ist .
Jeder Kubikmeter Luft hat die Masse 1,2 kg. Bei engen Kurvenradien müssen ganz schön große Kräfte ran um sie bei höheren Geschwindigkeiten auf der Bahn zu halten . Die Frage ist jetzt , welches Segel der Chef an Bord ist : die Fock oder das Groß . Du kennst die Antwort : Das Segel, das mehr ablenkt , die Fock .
Sie wird nicht von einem Baum gestreckt sondern von einem schräg verlaufenden Schotzug . Dadurch wird ihr Profil runder und zwingt die Luft auf eine runde Bahn . Sie steht auf der Kreuz direkt im Wind, das Großsegel duckt sich dahinter ab .
In einer engen Kurve darfst du dich beim Autofahren über die Haftreibungskraft freuen , die ein Geradeausfahren deines Autos verhindert,
Der Straßenbauer freut sich weniger.
Newton hat dieses Phönomen erklärt. Der Straßenbelag erfährt eine Kraft mit dem gleichen Betrag wie das Auto, nur in entgegengesetzter Richtung .
Die Kraft des Auftriebs auf das Segel ist die Reaktion auf die Kraft, die den Wind ablenkt.
Isaak Newton erklärt uns also schon zwei Dinge, die zum effektiven Segeln wichtig sind.
1. Segeln müssen möglichst bauchig eingestellt werden , um viel Kraft zu entwickeln.
2. Der Wind muss abgelenkt werden und darf nicht "ausbrechen".
Die Teilkräfte auf den Wind zeigen auf das Segel zu, die Kräfte auf das Segel vom Segel weg . Eine Abschnittskraft kannst du mit der Formel berechnen
F a 1 = m • v • v / r ( die Formel gilt auch beim Auto)
v ist die jeweilige Geschwindigkeit auf der Teilchenbahn und r der jeweilig angenommene Krümmungsradius.
Die Kraft hat den Namen Zentripedalkraft .
Für die KI im Internet heißt die Zentripedalkraft Zentrifugalkraft . Zentrifugalkraft ist aber etwas ganz spezielles . Sie ist eine Kraft die nur iin beschleunigten Systemen auftritt . Das heißt , der Beobachter dieser Kraft muss mitbeschleunigt werden . Wir betrachten aber das Segel von außen und sind dabei in Ruhe
Die Formel zur Berechnung der dynamischen Auftriebskraft entspricht übrigens der Formel , die wir von der Berechnung der Windwiderstandskraft kennen . Anstelle des Cw Wertes bei der Reibung wird ein cA Wert eingesetzt für den Auftrieb eingesetzt . Ist das nicht genial ! Heißt dies doch : Gäbe es keine Reibung, gäbe es auch keinen dynamischen Auftrieb ! Wehe bei einem Flugzeug reißt die Grenzschicht !
Der cA Wert ist abhängig vom Anstellwinkel und der Form . Je mehr das Segel angestellt wird , desto größer ist der Wert. Dies gilt bis zu einem Punkt, wo der Strömungsabriss ergolgt . .Mit A als wirksame Fläche und to als Luftdichte ergibt sich die Kraftformel
Fa = 1/2 cA • ro • A • v • v .
Wenn du gegen den Wind aufkreuzt, beträgt die Widerstandskraft nur einen Teil der Auftriebskraft . Und die Richtung der beiden ?
Die Widerstandskraft zeigt in Richtung des scheinbaren Winds .
Die Widerstandskraft kann den Auftrieb weder vergrößern , noch verkleinern .Die Auftriebskraft muss also senkrecht zur Widerstandskraft gerichtet sein .
Der Proportionalbeiwert cA in der Formel hängt ab vom Anstellwinkel des Segels und der Segelform . Das Spiel beginnt bei normalen Segeln nicht bei Null. Das macht den Umfang mit durchgelatteten Segeln schwieriger
Soweit die Theorie . In der Praxis musst du beim Anstellwinkel der Segel oft Kompromisse eingehen , weil eine Komponente der Auftriebskraft , die Querkraft das Boot krängt .
Ein Boot mit den beschriebenen Angiffskräften würde segeln wie ein Bündel Stroh : immer vor dem Wind .Ein Flugzeug würde sich beim ersten Bewegen im Kreis drehen
Warum ?
Wir haben beim Segelboot den zweiten Flügel vergessen Der Zweite Flügel , Kiel und Ruder spielen eine gro.ße Rolle . Ja nachdem ob du einen Kurzkieler oder einen Langkieler segelst , hast du ein Unterwassersegel einmal "mit Fock "und einmal "ohne Fock" mit riesigem "Großsegel".
Bernoulli
Während Newton sich auf das neue Verständnis der Kraft auf feste Körper konzentrierte , nahm sich Daniel Bermoulli der Fluide an .
Initiator war der italienische Experimentalphysiker Torrocelli, der sich über die Auslaufkurve aus Gefäßöffnungen wunderte . Das ist die Kurvenform die du siehst , wenn du ein gefülltes Faß auf den Tisch stellst und das Spundloch öffnest . Fülle jetzt verschiedene Flüssigkeiten in das Faß und du bist ganz bei Toricelli .
Die Ermittlung der Auslaufgeschwindigkeit ist keine Raketentechnik wenn man den Begriff Energie der Lage kennt und das Umwandlungsprinzip von Lageenergie in Bewegungsenergie .
m•g •h = 1/2 • m• v•v
Am oberen Flüssigkeitspegel ist ganz viel Lageenergie und keine Bewegungsenergie .
Am Auslauf keine Lageenergie und 100 % Bewegungsenergie .
Das war Torricelli klar , aber er dachte weiter . Die Masse m kürzt sich raus und es ergibt sich
v = Wurzel (2•g•h)
Wenn das so einfach wäre, müsste es im Fass längs eines "Flüssigkeitsfadens" von oben nach unten eine Geschwindigkeitszunahme geben .Ein Faden wird schneller und überholt die anderen
So wurde das Fadenproblem ein Fall für Daniel Bernoulli .
Bernoulli war ein Mathematiker , der sich außerhalb der Elfenbeintürme wohlfühlte.
Das Problem mathematisch zu lösen Daniel Bernoulli gerade recht Hatte er doch just zusammen mit Euler die Rechenoperation Integrieren erfunden . Was kannst du mit dieser Operation anfangen ?
Du kannst Z.B Arbeiten durch " Flächenbestimmung" ermitteln, wenn du festlegst , dass es zwischen einer Koordinatenachse und der Funktionsdarstellung positive und negative Flächen gibt, je nachdem wie die Fläche zur Achse liegt .
Dank Integralrechnung konnte Daniel Bernoulli die Arbeit berechnen die für die die Austrittsgeschwindigkeit notwendig ist . Dafür verfolgte er einen Flüssigkeitsfaden von oben nach unten .
Was sagt uns das ?
1, Das Gesetz von Bernoulli gilt für geradlinige Bewegungen .
2. Das Gesetz von Bernoulli berücksichtigt keine Reibungsverluste
Wenn du Wert darauf legst, zeige ich dir Bernoullis Berechnung .
Die Sache mit dem Staupunkt
Andernfalls machen wir weiter mit einem Experiment im Kopf
Vereinfachen wir das Auslaufgefäß und bringen das Spundloch unten an .
Wir sehen : In der engen Spundöffnung sind die Teilchen schneller als oberhalb
Entscheidend für das Schnellerwerden von Fluidteilchen ist der Staudruck .
Punkte , an denen der Staudruck herrscht heißen Staupunkte . Entscheidend ist : Im Staupunkt ist die Auslaufgeschwindigkeit Null
Nächste Überraschung beim Satz von Bermoulli :
Druck ist die Ursache , die Geschwindigkeitszunahme die Wirkung !
Wer hat das auf den Kopf gestellt ?
Der Satz von Bernoulli hat auch nichts mit längeren Wegen zu tun .
Segel und Flugzeugflügel können hauchdünn sein und funktionieren trotzdem
Kurzum : Du kannst beim Segeln und Fliegen mit Bernoulli argumentieren , wenn du ihn richtig anwendest
Das wusste man lange Zeit nicht , etwa bis 1910 .
Der Strömungskanal wurde erfunden !
Man konnte Strömungsfelder zeichnen !
Staupunkte eintragen !
Und wo liegt ein Staupunkt ?
Dort wo sich die Anströmung in zwei Wege, den Luvweg und den Leeweg aufspaltet ! In diesem Aufspaltpunkt können keine zwei Geschwindigkeiten existieren . Also ist dort die Geschwindigkeit Null und der Druck maximal !
Hinter dem Staupunkt werden die Teilchen beschleunigt . Das noch nichts mit der höheren Geschwindigkeit der Luft in Lee zu tun. .
Im Gegenteil : Wo ein Staupunkt durch Trennung existiert , muss es auch einen Staupunkt beim Vereinigen geben .
Genug der Theorie : Wir experimentieren.
Wirf mal einen Tischtennisball in den Luftstrom eines Föns
Was erwartest du :
Der Ball fliegt weg .
Was passiert ?
Der Ball bleibt im Luftstrom hängen
.Unter dem Ball bildet sich ein Staupunkt , der die Luft um den Ball beschleinigen will .
Über dem Ball bildet sich ebenfalls ein Staupunkt .
Die beiden Staudrücke nehmen den Ball in die Zange .
Mit einem starken Föhn kannst du wagemutig werden und den Ball schräg anstrahlen
Dies höhere Geschwindigkeit in Lee ist tatsächlich eine Folge der Viskosität der Luft . Luftteilchen haften am Segel an . Das bedeutet .
Liftteilchen die in Luv auf das Segel,gedrückt werden, wollen sich am Achterliek nicht vom Segel verabschieden . Sie erfahren den geringeren Druck auf der Leeseite und rutschen dadurch am Segel anhaftend in regelmäßigen Zeitabständen in Richtung Bug . Mit Windfäden am Achterliek kannst du dies im oberen Segelbeteich beobachten wo die Antriebskräfte größer sind, als im unteren Bereich .
Was passiert ?
Sie stoßen mit Leeteilchen zusammen, die sich gerade vom Segel lösen wollen
Dadurch entsteht eine Kreisbewegung der sich gerade lösenden Teilchen . .Um in Erfahrung zu bringen was passiert , wenn plötzlich eine Kteisbewegung in einem System entsteht, setzt du dich am besten auf einen Drehschemel .. Der Schemel hat eine vertikale Drehachse . ...
Wie bekommen wireine Drehbewegung in das System !
. Am einfachsten gibt ihr jemand eine sich drehende Fahrradfelge in die Hand , ebenfalls mit vertikaler Drehachse .
Pass auf, dass es dich nicht vom Schemel haut . Wenn sich dje Felge im Uhrzeigersinn dreht , drehst du dich auf dem Schemel ruckartig gegen den Uhrzeigersinn . Man nennt dieses Phänomen Drehimpulserhaltung . Dein Drehimpuls war vor der Felgenpbergabe Null und er bleibt auch nach der Felgenpbergabe Null . Weil sich ein gleich großer entgegengerichteter Drehimpuls bildet. Durch deine Dtehbewegung auf dem Schemel
Beim Segel beschreibst du dieses Phänomen mit dem Begriff Umlaufwirbel .
Durch den Richtungssinn dieses Wirbels wird die Luft in Lee schneller und die in Luv langsamer ..
Du kannst dir das Ganze auch bildlich darstellen . Zeichnest du Geschwindigkeitslinien um das Segel herum , hast du eine Linie, die sich vor dem Segel aufspaltet und hinter dem Segel wieder vereinigt wird .
Beim Segel musst du diese Umklammerung öffnen, indem der hintere Staupunkt abgespült wird Das ist der ganze Trick !
So richtig ausgenutzt wurde dieser Trick von den Ingenieuren der Fieseler Werke . Die entwickelten den Fieseler Storch , ein Aufklärungs- und Sanitätsflugzeug . Der Storch konnte gegen die Windrichtung im Wind stehen und brauchte zu Landen nur eine Waldlichtung .
Entscheidend für den großen Auftrieb sind 3 Teile
1, Der anstellbare Vorderflügel
2. der Luftspalt zwischen Vorderflügel und dem hinteren Flügel
3 .ds Auftriebshilsmiitel , der hintere Flügelteil .
An was erinnert das ?
An die Fock
den Zwischenraum zwischen.Fock und Groß
das Großsegel
Wenn du viel dynamischennYuftrieb erzeugen willst , musst du möglichst verhindern, dass sich am achterlichen Segelende ein stabiler Staupunkt bildet .
Das bekommst du mit unterschiedlichen Anstelkwinkeln von Fock und Großsegel hin .
Es bleibt die Frage wieso die Luft beidseitig am Segel vorbeigeführt wird.
Dazu muß auf beiden Seiten zum Segel hin ein Druckgefälle existieren, das Luft an das Segel presst .
Beim Flugzeug ist das einfacher: Hier presst der Eigenantrieb die Luft an die Flügel . Wir brauchen eine Formel
Duper dass du bis hierhin durchgehalten hast .
Dasvhadt du geschafft ohne Bilder
Jetzt haben wir
Du siehst Segel und Fliegen ist komplexer als dir die üblichen hübschen Medienonkel und Medientanten erklären .
Das Beste kommt aber noch . Die Strömung am Unterwasserschiff .
Fort befindet sich nämlich der zweite Flügel,des Segelboots .
Mit einem Flugzeug kannst du auch kopfüber fliegen, wenn du das Höhenruder entsprechend vom Boden weg legst, .
Bei einem Segelboot musst du das ähnlich machen , wenn dich eine starke Widbö auf das Wasser drücken will,und du noch ausreichend Fahrt machst .
Steure vom Wasser weg . Falle ab,! Durch ängstliches Anluven unterstützt du die Bewegung auf das Wasser zu . Lasersegler wissen sowas aus Erfahrung .
.
Richtig spannend wurde es wieder so um 1910 herum , als die Methoden zur Stömungsuntersuchung entwickelt wurden . Das ganze gipfelte in der Entwicklung eine Flugzeuges , das in der Luft stehen konnte : der Fieseler Storch .
Bei dieser Gelegenheit wurde entdeckt, welche Rolle der Luftstau speziell der Staupunkt beim dynamischen Auftrieb spielt ,
Außerdem wurde die Gremzschicht entdeckt Diese Grenzschicht ist bildet sozusagen den elastischen Klebstoff zwischen UmgebungsgröEn und Auftriebskörpern Und ist die Ursache von Wirbeln , wenn Scherkräfte auf Fluidteilche nach dem Zusammenstoß mit anderennTeilchen Drehbewegungen verursachen . Wie gefährlich Wirbel sind, ist leider nicht im Bewußtsein verankert . Jährlich ertrinken Erholungssuchende bei hohen Temperaturen im Rhein, weil sie Buhnen als Badeplattformen benutzen. Buhnen, Aufschüttungen quer zur Strömungsrichtung bremsen die Strömungsgeschwindigkeit im Buhnenbereich, während sie ab Buhnenende beschleunigen .Das gibt Wirbel ! Genauso entstehen Wirbel beim Suvsteigen von Flugzeugen . Da nächste f
Früher oder später bleibst du immer an Reibungsphänomenen hängen , die mit der Grenzschicht zu tun haben .
F/V = - grad dp /ds.
Die Kraft pro Volumeneinheit ist genausogroß wie der Druckgradient entlang des Weges : Also entlang des Fluidfaden In diesem Fall: der Weg auf das Segel zu , von beiden Seiten Wieso von beiden Seiten ?
In Luv herrscht ein Druckgefälle auf das Segel zu und in Lee ebenfalls ( vom Normaldruck zum vermindertennDruck in Lee)
Unter Gradient dp/ds kannst du dir einen Pfeil vorstellen, der in Richtung der größten Drucksteigung zeigt. Da die Windkraft in Richtung großer Druck nach kleinem Druck zeigt , muss man aus der Drucksteigung ein Druckgefälle machen .. Darum das Minuszeichen .
dp/ds ist nichts anderes als die Operation, um Steigungen zu berechnen . Wir kennen das von der theoretischen Ausbildung zum Führerschein. Dort haben wir die Formel ohne den Vorsatz d kennengelernt : h/s ist nichts anderes , als die Bestimmung einer Steigung , wenn sie überall gleich ist . dp/ds erlaubt die lokale, punktuelle Berechnung ungleicher Steigungen .. Das funktioniert aber nur, , wenn wie hier beim Druck den Zusammenhang zwischen Druck und Weg mit einer Gleichung beschreiben kannst .
Das hat nicht direkt mit dem dynamischen Auftrieb zu tun sondern erklärt die Voraussetzung als Schritt 1 In einem zweiten Schritt müssennwir uns über weitere Kräfte Gedanken machen . Dazu müssen wir vor das Boot schauen , dicht vor die Fock oder das Vorsegel
Vor dem ersten Hindernis , das im Wind steht, staut vor sich die anströmende Luft . In diesem Staupunkt trennt sich die Luvströmung von der Leeströmung . Da es in einem Punkt nur eine Geschwindigkeit geben kann, ist die Luftgeschwindigkeit im Staupunkt gleich null
Die Form und die Größe eines Vorsegels bestimmt wie weit der Staupunkt in Luvrichtung gedrückt wird . Da du beim Steuern gegen den Wind die Bootsspitze auf den Staupunkt drückst, bestimmt die Form und die Größe des Vorsegels den Winkel, in dem du aufkreuzen kannst .
Ab dem Staupunkt beginnt der " Bernoulli " . Die Luft wird nach achtern beschleunigt . Dazu trägt die Fockdüse bei. Aber Vorsicht ! Die Lücke heißt zwar DÜSE. Sie hat aber nichts mit einem Düseneffekt zu tun. Der Düseneffekt ist ein Beschleunigen durch Querschnittsvetengung bei einem anstehenden Druck
Die Fockdüse lenkt aber nur Luft um und erzeugt Wirbel . Ziel der Einstellung der Fock ist , dass der Wind das Großsegel in Lee richtig umströmt und nicht vom Groß gebremst wird . Als erstes muss dazu das Groß auf einen kleineren Anstellwinkel gebracht werden, als der der Fock . Ansonsten bildet sich ein bremsender Staupunkt hinter der Fock.
Jetzt musst du den Holepunkt der Fock richtig einstellen . Das klingt einfacher, als es ist . Die Fockschot ist Unterliekstrecker und Achterliekstrecker , quasi Niederholer, in einem . 3 Dinge helfen : Probieren, probieren, probieren .
Wenn die Lücke zwischen Fock und Groß zu weit ist, wird zu wenig Luft in Lee auf das Groß gelenkt : Du nutzt das Groß nicht voll aus . Schotest du die Fock zu dicht , steht das Groß voll im Weg und es schleicht sich ein Staupunkt hinter der Fock ein .
Daniel Bernoulli ,das mathematische Genie, den sich die "Physiker"gekapert haben"
1738 veröffentlicht, dauerte es bis zur Entwicklung des Aufklärungs- und Sanitätsflugzeugs Storch im 2. Weltkrieg , um Bernoulli zu verstehen und anzuwenden. Woran lags ? Es lag nicht an der Grenzschicht die erst 1910 entdeckt wurde ., sondern am Staudruck , der in einer Strömung Teilchenstillstand verursacht .Bernoulli kannte nur reibungsfreie Strömung . Das reichte ihm aber um mit Hilfe der Rechenopeation Integrieren die Energie beim Strömen zu berechnen . Anlass war , dass ein Kollege von Bernoulli eine Erklärung für die Ausflußkurve von Flüssigkeiten suchte. Mit dem Gleichsetzen von potentieller und kinetischer Energie kommst du zwar auf das richtige Rechenergebnis . Das Ergebnis ist aber nicht plausibel . Damit die Teilchen an der Auslauföffnung wegspritzen können, müssten nach dem G,eichsetzen von Lageenergie und Geschwindigkeitsenergie die ausströmenden Teilchen von oben nach unten schneller werden . Das ist aber unmöglich . Das Problem hat Bernoulli, der nichts mit Physik am Hut hatte ,gelöst . Mit dem Bermoullischen Gesetz : Staudruck verursacht Geschwindigkeitszunahme längs eines Strömungspfades . Wenn der Staudruck an der Öffnung plötzlich entfällt, werden die Teilchen beschleunigt .
Eigentlich wollte Daniel Bernoulli in Heidelberg lehren . Die dortigen Professoren hielten ihn jedoch nicht für " capabel genug " für Heidelberg .
Irgendwie ist das typisch für Deutschland . Zumindest für Berlin . .
Die Berloner Polit Clique schickt W—hlbeobachtefn in die ganze Welt , erwägt aberbalken Ernstes Wahlergebnisse zu schätzen, weil die Stimmzettel ausegange waren .
Nach ihrem Wilken soll Deutschland Wrl tmeistern in Sachen regenerativer Energien werden . Wieviel Tonnen Beton dasvFundament bilden müssen, wieviel Eisen und wieviel Kupfer verbuddelt werden muß, bevir das erste Eindrad steht .
Wie funktioniert ein Segelboot ?
Du willst möglichst schnell Segeln ?
Dann musst du regelnd eingreifen , um die Staudruckbildung hinter dem Segel zu vermeiden
Zur Bedienung gehört , dass das Boot kontinuierlich von störenden Größen befreit wird .
Das Gesetz von Bernoulli hat es in sich .
Bernoulli hat uns erklärt , dass in einer Strömung der Staudruck entscheidend ist .
Wichtig ist das Auseinandetsetzen mit dervGröße Druck .
Wir demonstrieren das Prinzip des Schwimmens
Zuerst erklären wir das Schwimmen und bauen ein Boot . Mit dem ditten Versuch steigen wir ein: In die "Magie "..
Du brauchst einen Messbecher zwei Bauklötzchen aus Holz, eines mit exakt gehobelter Seite , eine schwere Holzschraube einen Messbecher für kleine Volumen und eine Küchenwaage.
Versuch 1
Wir wiegen das Klötzchen.
Dann lassen wir es im Messbecher schwimmen . Man sieht den Wasserpegel im Messbecher ansteigen . Das verdrängten Wasser wird hochgedrückt . Die gleiche Kraft, die das Wasser hochdrückt, drückt das Klötzchen hoch .
Versuch 2ˋ
Jetzt bauen wir ein Schiff mit stabiler Schwimmlage . Dazu drehen wir die Schraube als Ballast in das Klötzchen .Wir wiegen wieder und sehen, dass das Gewicht größer geworden ist .
Jetzt lassen wir das Klötzchen erneut schwimmen. . Es taucht tiefer ein . Der Wasserpegel steigt höher. Wenn der Pegel höher ansteigt, wird der Druck unter dem Klötzchen größer . Dies kann man im Schwimmbad beim Tauchen nachvollziehen . Schwimmen hat also etwas mit Wasserdruck zu tun .
Das Gesetz von Archimedes : "Die Auftriebskraft ist genauso groß, wie die Gewichtskraft des verdrängten Mediums " ist der nächste Schritt und stimmt nicht immer, wie der folgende Versuch zeigt .
Versuch 3
Wir verblüffen die Großen und zeigen ,dass ein Schiff nicht zwangsweise schwimmen muß .
Dazu stellen wir das Holzklötzchen mit gehobelter Unterseite auf den ebenen Becherboden .Be größerem Becher mit nicht planem Boden legen wir einen Spiegel auf den Becherboden . Jetzt gießen wir vorsichtig Wasser in den Becher. Wenn kein Wasser zwischen Klötzchenunterseite und Boden kommen kann,, gelangt auch kein Wasserdruck unter das Klötzchen . Auf der gleichen Ebene ist der hydrostatische Druck gleich groß und wirkt in alle Richtungen. Also auch nach oben . Das Klötzchen bleibt stehen , weil es nicht an seine Umgebung angekoppelt ist. Das Wasser steigt und steigt , bis das Klötzchen ganz eingetaucht ist. Das ist ein Schlüsselerlebnis, denn :
Kein Flugzeug kann fliegen ,wenn keine Kopplung an die Umgebung ( über die Grenzschicht ) besteht, darauf gehen wir noch ein : Die Kopplung an die Umgebung ... Grenzschicht genannt ist ein Schlüssel zum Segeln und Fliegen, Der zweite ist der Staudruck . Für effektives Segeln ,das heißt effektive Auftriebskraft ist es wichtig , dass nur ein Staupunkt existiert , der beschleunigt und kein zweiter , der bremst .Das haben die Ingenieure des Fieseler Storch entdeckt . )
Beim Eurofighter ist alles anders aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden, : von jemandem ,der mehr vom Eurofighter und Regelungstechnik versteht , als ich.
Versuch 4
Wir bauen ein Segel und erklären das Segeln
Dazu nehmen wir ein Blatt an den oberen Ecken in die Hand und halten es horizontal an die Unterlippe . Jetzt pusten wir über das Blatt . Das Blatt hebt sich an . Das hat aber nichts mit dem (zudem falsch interpretierten Satz ) von Bernoulli. zu tun . Die Fehlinterpretationen haben dien gleichen Ursprung wie das Eisen im Spinat . Copy und paste schafft Wahrheit .Achtung selbst bei YouTube findest du von einem " englischen Dozenten " falsche Erklärungen
Deshalb musst du selbst ran. Lass das Blatt vertikal herabhängen . Jetzt puste nur auf einer Seite.,. Es passiert .....? Nichts ! Nach der Youtubeerklärung müsste das Blatt nach vorn gedrückt werden .
Was hat der Tuber vergessen : Die Grenzschicht
Der Luftstrahl an dem horizontal gehaltenen Blatt hängt in einem Bogen herab. Luft bleibt an dem Blatt hängen und wird durch die Grenzschicht mitgenommen Dieser Effekt wurde ausgerechnet bei einem Düsenflugzeug um 1900 entdeckt . Die Grenzschicht begleitete Flugzeugunglücke vom Starfighter bis zur Boeing .
Zurück zu dem Versuch mit dem Blatt und dem Newtonsvhen Axiom . Kraft und Gegemkraft bei einem Mehrkörpersystem sind gleich groß aber entgegengesetzt gerichtet.
Die Kraft auf die Luft auf der gekrümmten Bahnkurve ( sie bleibt am Blatt hängen ) ist genauso groß.,wie die Kraft auf das Blatt. , nur entgegengerigerichtet . Dies ist der Baustein von Isaak Newton ( 3 .Gesetz) für das Segelprinzip .
Was ist Boraussetzung dafür , dass Flugzeuge fliegen und Segelboote gegen den Wind aufkreuzen können.
Zuerst Stau dann Reibung Reibung in der Grenzschicht , Also grob gesagt Widerstand Wer sagt das ? Bernoulli !! ( Genaueres erfährst du in einem Skript,das du von mir erhalten kannst ).
Die Wirkung von Staupunkten
... haben die Ingenieure der Fieseler Werke erkannt und haben bei dem Bau des FieselervStorch alles versucht, den "zweiten" Staupunkt abzuspülen
Genau das mußt du beim Segeln machen !
Und die Medien?
Wichtig zum Verstehen von,Bernoulli ist , dass man nicht Ursache und Wirkung verwechselt. Es beginnt damit, dass Journalisten Maßeinheiten verwechseln und endet , dass damit, dass man Wirkungen als Ursache ausgibt
Der Druck ist bei dem Gesetz von Bernoulli die Ursache , die Geschwindigkeit die Wirkung und nicht umgekehrt .
Man kennt die Bedingungen, zum Segeln und Fliegen seit etwa 1920 genauer . Die Erfindung des Windkanals hat's ermöglicht Alles was bis heute fehlt, ist die plausible Erklärung .Bei der Erforschung von Grenzschichten sind wir mittendrin . Die sogenannte Grenzschicht zwischen Luftteilchen, die am Segel anhaften und Teilchen mit voller Geschwindigkeit, hat es in sich. Bei einem Flugzeug wird diese Grenzschicht durch den Eigenantrieb am Flügel angepresst. Beim Segeln geht es turbulenter zu. .Eine simple Funktionserklärung zu finden, kann somit nie Ziel sein. Wir kommen diesem Ziel aber näher, wenn wir zunächst alles abräumen, was sich als Ballast im Laufe der Zeit so angesammelt hat. Was haben wir davon ? : Eine stabile Basis für das Verständnis und können daraus Z.B. den Segeltrimm ableiten . Oder uns erklären , warum es beim Hochhausbau in einer Anlage zu unerwünschten Windströmungen kommt
Woran erkennst du die Segelmärchen ?
WENN du etwas von einem langen und einem kurzen Weg entlang Oberseite bzw. Unterseite eines Profils hörst, kannst du entspannt abschalten . Es folgt eines der ältesten Segel- und Flügelmärchen Das schnelle Luftteilchen Hänsel auf dem langen Weg wird leider nie wieder mit Luftteilchen Gretel "vom kurzen Weg" zusammentreffen. Hänsel ist in der Tat viel schneller und dadurch längst auf und davon, wenn Gretel den kurzen Weg geschafft hat Außerdem sind beim Segel im Gegensatz zum Flügel mit einem festen Profil beide Wege gleich lang.
Auch bei den ersten Flugzeugen waren die Wege gleich, ihre Stabilität erhielten sie wie Regenschirme oder durchgelattete Segel durch ein Gerippe..Schließlich der dickste Fehler zum Schluss . Es gibt keinen logischen Zusammenhang zwischen einer Wegstrecke und einer Geschwindigkeit . Der logische Zusammenhang besteht zwischen Zeit und Geschwindigkeit .Um den Zusammenhang zwischen Weg und Geschwindigkeit abzuräumen und die "längeren Weg Fans"zu überzeugen, folgende Aufgabe
Du möchtest von A nach B . Zum Beispiel von Altdorf zum Betze.. Wir nehmen eine Entfernung von 100 km an, dann ist leichter zu rechnen . Du bist flott unterwegs und fähst um 18.00 Uhr los, um 19.00 Uhr willst du am Parkplatz sein . Es geht gut los Auf den ersten 50 km hast du einen Schwerlasttransportern vor dir und du kannst nur 50 km/h fahren. Wie schnell musst du auf den verbleibenden 50 km sein, um rechtzeitig, wie geplant am Betze zu sein ? 100 km/ h , 200 km/h, 500 km/h oder noch schneller ?
Du musst diese Aufgabe mit der Größe Zeit lösen . Nach den ersten 50 km ist eine Stunde vorbei und du hast noch die Strecke von 50 km vor dir .Vielleicht schafft es Cliff Allister Mc Lane mit der Orion in Hyperwarp gleichzeitig an 2 Orten zu sein . Wobei die Crew seit den 60 ern reichlich Zeit hatte , am Antrieb zu werkeln.
Kommen wir vom Raumschiff aufs Schiff zurück und zum Vergleich Segel - Flügel
In der Regel zieht man diesen Vergleich so, als könne ein Flugzeug vom Boden abheben mit nur einem Flügel auf nur einer Seite . Man vergisst bereits im Ansatz : Bei Segelbooten sind Kiel und Ruder die zweiten Flügel.
Die Betrachtung von Kiel , Ruder und Unterwasserschiff als Komponenten zur Festlegung des Lateralschwerpunkts , greift also zu kurz.
Mach dir beim Bootstrimm keine Gedanken, dass der Segeldruckpunkt über dem Lateralschwerpunkt liegen müsse.
Du bekommst das noch nicht einmal beim Rückwärtssegeln hin, wenn du den Großbaum über die Mittellinie drückst.
Es gibt noch weitere Dinge, über die sich Nachdenken lohnt .
Wenn die Unterdrucktheorie das Segeln gegen den Wind erklären würde, könntest du beim Aufkreuzen getrost das Schwert hochnehmen . Übrigens gibt es kein Saugen, sondern nur ein Drücken .Durch Unterdruck werden Zusammenhaltskräfte und Widerstand verringert. (Das geht so weit, dass Wasser bei Raumtempetatur verdampft Du kannst das hören, wenn eine Pumpe klingt ,wie eine Kinderrassel. ) Der Unterdruck übt also nur eine ganz kleine Kraft aus, so dass der Überdruck besser " drücken" kann . Die Staubteilchen werden beim Staubsauger in den Filter geschoben
Vom Filter zum Segel .
Welches ist das Hauptsegel : Fock oder Groß ?
Ganz klar das Großsegel !
Auf die falschen 50 % gesetzt,! (Ging mir genauso .)
Erklärung
Da die Strömung unser Antrieb ist , ist das vordere Segel Chef und nicht umgekehrt Nur die Fock steht auf der Kreuz direkt im Wind und hat ohne fixierenden Baum eine große Wölbung . Der Diener Großsegel ( das "Auftriebshilfsmittel ") darf nicht im Weg herumstehen und Abläufe stören. Deshalb muß der Anstellwinkel des Groß größer sein, sein als der der Fock . ( Aus den Füßen mit dem Ding ) Diese Bedingung greifen wir beim Boottrimm auf.
Jetzt folgt etwas schwere Kost , weil der Happen trocken sind und der Appetit evtl klein ist. Wir zerteilen die Theorie in 2 Blöcke, dazwischen die Praxis.
1.
Die Physik liefert gleich zwei Basiserklärungen zum Segeln:
1. Das Gesetz von Daniel Bernoulli.
2. Erklärungen mit dem Impuls bzw. Impulsänderungen. Letztere werden mit den Formulierungen :Upwash, Downwhash beschrieben . (Zu diesen Themen kannst du mehr in meinem Skript erfahren .)
Ergänzend gibt es neuerdings die Zirkulationstheorie .
Wir fassen beide Erklärungen zusammen ( So muß man auch zur Herleitung des Gesetzes von Bernoulli vorgehen . Bernoulli hat nämlich zusammen mit Euler das Integrieren erfunden und bei seinem Gesetz reichlich Gebrauch davon gemacht .
Daniel Bernoulli beschreibt den Energieerhaltungssatz für Fluide .Etwas unsauber formuliert lautet das Bernoullische Gesetz von Seiten der Arbeit :
Druckarbeit wird zum Beschleunigen verwendet .
Irgendwann hat dann jemand etwas verwechselt . Dann folgte copy and paste . Wie bei den verschiedenen Methoden zur Vermessung der genauen Position der Karl Marx Statue in Trier . Der erste , der das richtige Ergebnis ableitete, fing sich eine 5 ein .
Für sein Gesetz legte Bernoulli Randbedingungen fest. Er klammerte alle Reibungsphänomene aus und beschränkte das Gesetz auf geradlinge Strömungen.
Eine Grenzschicht gibt es im 18 ten Jahrhundert noch nicht . Die hat ein deutscher Physiker erst im Jahr 1900 entdeckt. Wenn dir das Wort Grenzschicht nicht geläufig ist . Die Grenzschicht ist die Übergangszone zwischen Teilchen im Stillstand und Teichen mit voller Geschwindigkeit Über und unter Wasser. . Mach dir die Grenzschicht nie kaputt z. B. durch Wachs auf dem Rumpf oder durch einen zu großen Anstellwinkel beim Segel . Die Grenzschicht beschert nicht nur eine kleinere Reibung , sie erfasst Einflüsse der Umgebung, sie sorgt für den Auftrieb
Ohne diese Grenzschicht, ohne Reibung, kann man weder fliegen noch segeln. Reißt an einem Flugzeugflügel die Grenzschicht ( Starfighter Problem und neuerdings Boing beim Starten passiert ) fällt es wie ein Stück Blech vom Himmel Die Grenzschicht wirkt wie ein Klebstoff zur Umgebung . In dieser Umgebung wirkt (luv und leeseitig ) eine Kraft auf die Luftteilchen .
Leeseitig misst man abnehmenden Druck je näher man an das Segel kommt . Dadurch erfahren die Luftteilchen eine Kraft Richtung Segel .. Richtung Grenzschicht . Luvseitig werden die Teilchen an das Segel gepresst , erfahren dabei auch eine Kraft vom hohen Druck Richtung tieferer Druck .
Die Kraft auf die Luft besitzt also luv und leeseitig die gleiche Richtung . In Richtung eines vorstellbaren Kreismittelpunktes . Diese Kraft stammt vom Verursacher Segel .Wenn du dich am Steg abdrückst , drückt dich der Steg mit gleicher Kraft in entgegengesetzte Richtung . Wenn das Segel Kraft auf Luft ausübt, übt die Luft Kraft auf das Segel aus
.Diese Kraft steht senkrecht zum scheinbaren Wind . Wir nennen sie Auftriebskraft. Du kannst die Auftriebskraft mit Hilfe der Stärke des scheinbaren Windes berechnen . Die Form, die Fläche und der Anstellwinkel gehen in die Formel ein . Den Anteil des Anstellwinkels kannst du einer Grafik entnehmen . Er steigt an bis zum maximal nutzbaren Anstellwinkel, dann fällt er ab, weil die Grenzschicht reißt
Gleichzeitig wirkt eine Kraft auf das Segel in Richtung des scheinbaren Windes . Diese Kraft nennen wir Reibungs- oder Widerstandskraft . Die Formel ist die gleiche , die wir in der Fahrschule für den Windwiderstand kennengelernt haben. .
Der Wind beschert uns Seglern also einen Kraftzwilling: Reibung und Auftrieb
Keiner von beiden kann den anderen unterstützen, da die beiden senkrecht zueinander stehen .
Wo ist die Auftriebskraft am größten ?
Dort , wo der Radius des Segel am kleinsten ist . Also im Bereich der Fock.
Und das Großsegel?
Das Großsegel spürt gar nicht den scheinbaren Wind, da es den von der Fock angelenkten Wind entgegengeschleudert bekommt . Damit ist die Bordhyrarchie geklärt
1. Fock
2. Großsegel
Das gilt auch nach der Wende ! Viele nehmen zuerst das Groß dicht und wundern sich, dass andere schneller sind..
Lass nach der Wende nicht die Fock knattern. ! Hole die die schlagartig dicht ! Das Großsegel kommt dann nach und wird mit Dvhwing ganz dicht geschotet
Hilfe zur Ehrenrettung des Großsegels
Ohne Tricksereien a la Fieseler Storch und vor allem ohne Wirbelbildung in der Grenzschicht in der Nähe des Achterlieks wären Segel wirkungsfrei .
Dieser Trick kann einem Flugzeug soviel Auftrieb bescheren, dass es in der Luft stehen bleiben kann. Der Fieseler Storch besaß einen schmalen gewölbten und verstellbaren Vorderflügel , der unserer Fock entspricht. Hinter diesem Flügel war ein Luftspalt . Dieser wurde vom Hinterflügel begrenzt
Man sprach vom hinteren Teil nicht mehr vom Flügel .sondern nannte es etwas hölzern Auftriebshilsmittel Wie beim Storch spielt der Spalt zwischen Fock und Groß eine große Rolle. Er muß einen Staupunkt hinter der Fock wegspülen . (Die Düsentheorie mit der schnellen Luft ist ein mißglückter Versuch ,die falsch interpretierte Bernoullitheorie zu untermauern . Blas mal Zigarettenrauch in die Düse !) Sinn und Zweck der Düse ist, dass Luft aus zwei Wegen Richtung.Achterliek strömen kann. Ist die Düse zu groß , stimmt die Strömungsrichtung nicht. Ist sie zu klein, ist die Strömungsgeschwindigkeit zu gering .
Bis kurz vor das Achterliek des Großsegels schafft es die Leeluft in Segelnähe in einer verwirbelten Grenzschicht anzukommen . Dort kommt es zu einem Zusammenstoß mit Luftteilchen aus Luv Daraus ergibt sich ein periodischer Startkick für einen Wirbel Du siehst die Wirkung dieses Kicks wenn ab und an ein leichter Faden am Achterliek in Lee verschwindet und nach vorn zeigt .
Wie werde ich jetzt beim Segeln noch schneller ?
Stell dir jetzt das Ganze unter Wasser gespiegelt vor !
DU WIRST SCHNELLER , wenn du die Unterwasserflügel besser nutzt . Mit dieser Idee haben die Neuseeländer den Admiralscup gewonnen . Alle Universitäten, die für den New Yorker Yachtclub arbeiteten, waren zu segelfixiert . Der höchste Schulabschluss des Entwicklers des Neuseeländischen Bootes war der Hauptschulabschluss . Seine Bildung bezog er aus seinem Beruf . Die heutigen Foils haben eine logische Entwicklung hinter sich .
Wie profitierst du von dieser Entwicklung !
Ein leichtes Abfallen mit dem Ruder zum Geradeaussegeln ist bei einem hohen Kiel bzw. Schwert entgegen der traditionellen Anschauung alles andere als schädlich. Entscheidend ist die Höhe des Kiels .Je schmaler aber dafür höher Kiel, bzw Schwert bei konstanter Fläche sind , desto krasser ist der Effekt . Das Boot bleibt nämlich dann auf geradem Kurs , wenn du es leicht luvgierig getrimmt hast und gleichzeitig abfällst .Effekt: Du segelst schneller geradeaus und kommst dann höher an den Wind. Wir nennen diesen Effekt einmal Kurzkieleffekt . Die Bezeichnung kurz bezieht sich auf die Richtung Bug.Heck .
- Das Ruder wird damit zu einem Auftriebshilfsmittel unter Wasser.Der Vorflügel bzw, Aufzriebsverursachef ist der Kiel bzw.das Schwert .
- Das gilt für Kurzkieler bei denen die große Lücke zwischen Kiel und Ruder bei Amwindkurs für die Unterwasserströmung entsprechend eng wird .
- Langkieler funktionieren ganz anders.
Eine gute Fock und ein gutgeformter Kiel evtl. wichtiger als das Großsegel (
Mit einer guten Genua kommst du hoch an den Wind . Mit einem gut geformten Kiel und dem leicht angestellten Ruder wirst du schnell . Voraussetzung ist : Das Boot ist luvgierig.
Zusammenfassung
Den " Segeleffekt" und der "Kieleffekt" kannst du zu einer Antriebseinheit " zusammenfassen Es gibt beim Unterwasserabtrieb genausoviele Unterschiede wie bei den Segeln .Denk an die Foils Beim Kurzkieler, ausgestattet mit einem schmalen tief ins Wasser ragenden Kiel, ist der Kieleffekt ausgeprägter als beim Langkieler Nicht umsonst spricht man von einem Performancekiel bei der VA18, der Bente, und anderen. .
Performance ist die Effektivität , die sich bei Segelbooten aus der Kursstabiität und der Bootsgeschwindigkeit zusammensetzt . Das Zusammenwirken von Über und Unterwasserantriebn bedeutet : Bereits beim Mastausrichten mußt du an den Kiel oder das Schwert denken Luvgier tut gut .Als Referenz habe ich die Varianta 18 gewählt..Beim 510er einem der ersten Boote das nach dem 2. Weltkrieg mit dem "Kriegsmaterial" GFK gebaut wurde., verhält es sich übrigens ähnlich .
Wo entfaltet der Windmotor die größte Kraft beim Segeln am Wind ?
Was steckt hinter dem unterschiedlichen Verhalten von Windfäden in Vorlieksnähe ( aber nicht zu nah) auf der Kreuz .
Zunächst starten wir den Windmotor und nehmen das Segel dicht . Auf Amwindkurs entsteht in Lee hinter dem Segel eine Abdeckzone , in der sich weniger Luftteilchen befinden . Dies bewirkt einen geringeren Druck gegenüber der Umgebung. Die Teilchen aus der Normaldruckzone strömen aus allen Richtungen auf diese Zone zu . Wir betrachten zunächst nur die Teilchen in der Grenzsschicht . Teilchen in Lee strömen am Segel entlang, Teilchen in Luv erst recht . Da die Luvteilchen die Grenzschicht nicht verlassen wollen , biegen sie am Achterliek scharf ab und werden zum Druckausgleich nach vorn geschoben .
Dort stoßen sie an die Leeteilchen : Es entsteht ein Drehmoment , die Teilchen rotieren und werden vom Wind fortgetragen .
Das bedeutet, das System kommt aus dem Gleichgewicht für Rotationsbewegungen und das hat überraschende Folgen . Wenn ein Hubschrauber starten will und der Propeller sich dreht, hat das System den gleichen "unhaltbaren " Zustand . Zum Ausgleich will sich die Kabine im entgegengesetzten Sinn drehen . ( Dies verhindert der um 90 Grad versetzte Heckpropeller ) Den Ausgleich beim Segel schafft die Zirkulation. Dies ist die Beschleunigung der Luft in der Grenzsschicht: in Lee mit der Fahrtwindrichtung, in Luv gegen die Fahrtwindrichtung..
Der Kraftzuwachs bleibt überschaubar , wenn nicht ganz viele Luftteilchen mitmachen .
Dieses "Mitmachen " wird in Lee dadurch motiviert , dass der Druck mit zunehmender Distanz zum Segel ansteigt . Die Teilchen werden an die Grenzschicht angedrückt , weil sie durch das Segel eine Kraft in Richtung Segel ( jetzt kommt der Segelbauch ) und vorgestellte Kreismittelpunkte erfahren . Mit höherer Geschwindigkeit als in Luv Geschwindigkeit werden die Luftteilchen in Lee am Segel entlang geführt. Damit ist die Frage geklärt , warum die Leeseite so wichtig ist . Ca 30 cm hinter dem Vorliek hast du beidseitig Windfäden ins Segelgeklebt . Der wichtige Faden ist der Leefaden. Er muss anliegen .
Die berechnete Auftiebskraft ist die Resultierende von vielen Teilkräften .
Ein Segelbauch, der in Richtung Avhterliek gewandert ist , wirkt deshalb beim Dichtholen als Bremse. Ein gedachter Kasten um das Segel grenzt Segel und Umgebung voneinander ab.
Ob jetzt die Impulsänderung oder der Druck mehr zum Auftrieb beitragen hängt von der Kadtengröße ab . Das Ergrbnis bleibt das gleiche .
