Seglermagazin für die BaggerseemarinaVarianta 18, 517 er, FAM, Conger ….Mit Liedern von Frank Schönfeldt  


Seglermagazin für die BaggerseemarinaVarianta 18, 517 er, FAM, Conger ….Mit Liedern von Frank Schönfeldt  

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Vom 420 zum 517 er: Regattaberichte

Unsere 420 er Flotte dem Weg zur Luvtonne
Unsere 420 er Flotte dem Weg zur Luvtonne

Sellemols…

Der Antwortwimpel AP wurde erst niedergeholt, wenn der letzte Kaffee ausgetrunken und das letzte Mettbrötchen gegessen war . So war es damals im Clubhäuschens des SC Saar

Schon der Duft des französischen Kaffees, der wie Teer aus dem Filter tropfte, machte dich munter .Dann wurde zusammen aufgebaut. Die Windverhältnisse erlaubten theoretisch unmögliche  Begegnungen zweier  Boote unter Spi  in entgegengesetzter Richtung. Wer den direkten Weg von Tonne zu Tonne suchte, parkte ein. Das konnte aber niemandem die gute Laune nehmen .

Winkend und hupend begab  man sich am späten Nachmittag mit oder ohne Pokal auf den Nachhauseweg .

Sie war die Bahn Delta Queen, ein Lied über eine 420er Seglerin. 



Wir erwarten dich bei den 517ern

In den 70 ern trafen wir uns in Remeringen beim SC Saar: die Truppe mit den 420 ern  Mandingo, Nr 1, Büffelchen, Caprice, Pepi…, Himbim, Knallboot …..Der Duft nach frisch aufgebrühtem französischem Kaffee, der schwarz wie Teer aus dem Filter tropfte , drang um 9.00 aus allen Poren und Ritzen  der Clubhütte. Einer suchte immer die  Maggiflasche .Es war urgemütlich auf der Eckbank.Das Segeln war weit weg, bis der erste auf die Uhr schaute.

AP wurde dann  heruntergeholt, wenn der letzte mit dem Fruhstück fertig war. Am Ufer des langen Schlauchs lauerten schon die Lothringer Angler mit ihren Wurfangeln.


Was ist das Besondere am 510er ? 

510er sind sehr langlebig. Der Trailer besitzt eine Querauflage, auf der die Kimmkielstummel stehen . Dadurch ist der Rumpf beim Transport und im Winterlager entlastet .

Darüberhinaus spielen viele Dinge eine Rolle .

Unter anderem die deutsch französische und damit die saarländische  Geschichte.

Alles begann nach dem zweiten Weltkrieg, als Lananverre sich daranmachte aus dem Kriegsmaterial GFK   Boote zu bauen. 

Die Kumpel im Saarland sahen ein, dass Taubenzüchten noch mehr auf die Lunge geht und entdeckten das Segeln für sich. Da vom Bostalsee nur die Nahequelle existierte, ging’s auf die Lothringer Seenplatte .

„De Hennes“ aus Bexbach transportierte die ersten 420er nach Bexbach, wo in einem Schuhgeschäft die UNIQA  gegründet wurde.Später holte er die 510er ins Saarland . Nach dem Konkurs der Werft Lananverre wurden die Formen ins Saarland gekarrt. 

Mit einem 510 oder einem 517 er erwirbst du ein Stück Bootbaugeschichte.

Genauso mit einer „Dehler“.


Die nächste Regatta der 517;er ist die Regatta in Losheim, gefolgt von der  Dornfelder.Wir , die Klassenvereinigung der 517, freuen uns auf die „alten Kämpfer“ . Ziel ist es  das „schmutzige Dutzend“ zusammenzutrommeln  Dann kann es wieder werden wie sellemols in Remeringen …….

WANTED Wir suchen einen Sponsor für Humphreys  Lieblingsgetränk .

Das soll im Rahmen einer Regatta verlost werden .

Zum Schluss zu mir .Als Regattawart der Klasse,517 unterstütze ich den Vorstand. Die Klassenvereinigung lebt von einem Jahresbeitrag von 13 Euro. Ein  ausrichtender Verein  hat bei einer Regatta viele Aufgaben. Unsere Klassenverenigung hat nur eine . Den angereisten  Seglern einen geselligen Rahmen zu bieten und damit den Ausrichter zu unterstützen .

Luv Lee Euer KW 


Regattatermine  am Silbersee

 Vorschlag aus Losheim

Am Dienstag tobte  es heftig im Südwesten, zuerst kam der Regen und dann  die Hagelkörner.

Samstag   zuvor, blauer Himmel und Sonnenschein . ,  So konnte  in Losheim auf dem Wasser niemand zu neuen Erkenntnissen kommen. Aber an Land. Der Losheimer Bootssteg eignet sich hervorragend als Tresen, wenn man im Wasser steht . 

Themen gab es mehr als genug. 

Wolfgang und Helmut haben Swarla bis ins Detail optimiert . 

Genial ist der Spiauslass in Dreiecksform . Die Basis des Dreiecks wirkt wie eine Rolle und erlaubt ein schnelles Setzen und Bergen. Die beiden haben sich  Gedanken gemacht , wie man das Boot zeitgemäß umrüsten kann, ohne die Gesamtsegelfläche zu verändern 

Ihr Vorschlag. Weg von der Genua hin zu einer Fock. Dafür ist das Groß zu modifizieren . Das Groß endet nicht in einer Dreieckspitze sonder  wird wie beim Seggerling trapezförmig  mit einer hochgestellten Ecke. Auf Binnenrevieren ist dies ein großer Vorteil, da der Wind in den oberen Zonen besser ausgenutzt werden kann.

Wenn wir ohnehin im Handycap segeln, warum dann nicht schneller? 

Die beiden haben das Segel anfertigen lassen und erfolgreich getestet.

Darüber sollten wir diskutieren .

Wie immer war das Essen in Losheim einfach nur genial .

zuerst gab es Schnitzel, Kartoffeln und Salat, dann Hoorische    mit selbstgemachtem Apfelbrei . Das Ganze eine zwei Frau Aktion , nebst Bedienung.  Der Kühlschrank war voll bestückt, auch der  Wolfberger fehlte nicht. Danke  ! 

Bericht von der Saarlandmeisterschaft 2023 , Impressionen vom Start und der Tonnenrundung ,


Bericht von der Dornfelderregatta 2023


2 zu 0  im Freundschaftsspiel. 


Zur  Dornfelder Regatta 2023 traten die Segler mit einer gemischten  Mannschaft an .

Weder die Ausgleicher noch die 517 er  knackten die 11er Marke .

Sechs 517  er und 7 Ausgleicher stellten sich dem Wind. Samstag war Spiegeltag . Frau und der interessierte Herr konnten  sich stundenlang im Wasserspiegel betrachten. Der Wettfahrtleiter Frank Knoch entschied richtig. Die Boote bleiben an Land . Die Jungs und Mädels von der Baggerseemarine   konnten die von der  Goldochsenbrauerei spendierten Fäßchen  nur als Appetitanreger betrachten, sie  mussten noch schnell ins Clubheim des KCF in die Kühlung. 


Der Pegelstand und die Uferweide mit einem weit in die Liegewiese  ragenden Ast erschwerten den Zugang zum See . Jedem war klar , die Boote kommen schon irgendwie ins Wasser . Frage war nur, wie kommen sie wieder heraus. So war jeder mit dem 0 Ergebnis am Samstag zufrieden.


Der Seglerhock beim KCF wurde von dem WSV Helferteam hervorragend  organisiert , so dass trotz 0 Ergebnis sich  jeder zufrieden Richtung Koje  begeben konnte . Die einen früher, die anderen später.


An der Theke der Letzte, an der Startlinie der Erste. Diese Seglerspruch  müssen sich die Nachwuchsspieler noch verinnerlichen.  Dann klappt’s auch besser an der Startlinie am nächsten Morgen  ! Die Harigs und die Linzens bildeten, wie schon öfter, den harten Kern. Um dem  Motto „Der Letzte macht’s  Licht aus“  folgen zu können , gab Jens den entscheidenden Hinweis : Der Ausschalter  für die Außenbeleuchtung ist  im Nebengebäude in gut 2 m Höhe  hochwassersicher versteckt .


Über  Nacht   war der Spiegel zu einem Waschbrett geworden .

Dafür sorgte ein  auffrischender  2 er Wind.  13  Boote auf dem Wasser sorgten bei den Aktiven  und beim 1. Vorsitzenden des WSV Roxheim für gute Laune . Nächstes Jahr soll die Einfahrtsgenehmigung bereits  ab Freitag gelten, damit von auswärts  anreisende Segler ihre Boote abends sicher abstellen können. 


Bei den Ausgleichern  hatte  der FD von Moritz und Katharina die Nase vorn, vor den beiden Schwertzugvögeln, die bei wenig Wind dank großer Segelfläche sehr schnell und ohne Krängung  sehr hoch am Wind laufen. 

Die 517 er bildeten zwei Gruppen :


In Gruppe 1 versuchten Cornichon mit Peter Mehs und Rainhard Harig  , TAM TAM mit KW und Priska sowie  INI mit Jens und Christa Hansen die FAM s durch Überrunden zu irritieren .  Gruppe 2 Estrella mit den Eberles und Silberstich mit Dieter und Birgit hielten im Mittelfeld  die FAM s in Schach. 


Die Urlaubsvertretung von Hans Georg hatte leider Problem, die Startlinie zu finden . 


Der Aufgabenverteilung entsprechend sah die Ergebnisliste der 517er aus.

Cornichon vor TAM TAM und INI.

Dank Elektrowinsch am Clubbus und  KW s. Allrad konnte das Problem des Ausslippens mit Club und Eigenmitteln gelöst werden. Eine Mattenbahn würde in der nächsten Saison auch  Fahrzeugen  mit  Zweiradantrieb erlauben, die Boote zu slippen. Wie wärs mit folgendem Trick : Du deckst den Feinkies mit Gartenerde ab  und säst das Ganze mit dichtwachsendem Rasen  ein   Und siehe da,  die Matten verrutschen nicht mehr. Das wäre doch ein  Projekt! 


2024 starten die 517er ebenfalls  einige neue Projekte . Aber eins ist klar , der Silbersee ist   Favorit . Wir fahren gern zu neuen Revieren, aber der Silbersee hat eine Geschichte. Wer vorausplant muss wissen, was hinter ihm liegt .


Im 517er gehts weiter
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