Bostalsee und Regattasegeln
Ein bisschen Glück ist immer dabei ....meistens haben dieselben Glück !
Regattasegeln ist Risikomanagement . Wer hats erfunden ? Daniel Bernoulli , der ein leidenschaftlicher Pharaospieler war ( Vorgänger vom Pokern )
In meinem Skript findest du Vorschläge für das risikoarme Planen einer Kreuz, frei nach Bernoulli. Auf der nächsten Seite ist das geometrische Grundmuster aufgezeigt . Im Skript ist ausgeführt, wie sich dieses Muster bei Winddrehern ändert .
Eine Regatte wird mit allen Läufen gewonnen und nicht durch ein Einzelergebnis .
Regattabilder von den 510 ern ...und von selle,los im Laser.
Der Bostalsee
Neues aus dem Kreishafen
Vor Kurzem erhielten die Mieter im Kreishafen einen Erinnerungshinweis auf die geltenden Bestimmungen für Liegeplatzinhaber . Vermutlich hat ein vorheriges Ereignis dieses Anschreiben ausgelöst und das Schreiben kam zur rechten Zeit ,
Dazu einige Vorschläge, zur Eröffnung einer Diskussion .
Wäre es möglich, Anglern , Landliegern und Wasserliegern beim Transport von Batterien oder Elektromotoren zu erlauben, das Auto auf einem Parkstreifen entlang des Zauns abzustellen ? Die maximale Anzahl der Plätze wäre zu begrenzen , z.B. auf 5 Fahrzeuge . Das Parken außerhalb dieses Bereichs würde dann sanktioniert.
Vermutlich war vielen Mietern nicht bekannt, dass der Wels nachts bejagt werden muss.
Tagsüber sehe ich mehr Probleme die gewünschten Abstände zwischen Angelbooten und Segelbooten einzuhalten . Das liegt weder an den Anglern noch den Seglern, sondern an sportlichen Tretbootkapitänen ,die in engem Abstand parallel zum Segelboot fahren und ein WEGWENDEN erschweren .
An warmen Tagen wird es eng auf dem See.... und für Schwimmer gefährlich . Ein Segelboot unter Spi kann nicht einfach wegwenden . Wir haben dieses Jahr aus Sicherheitsgründen unsere Gennakerfahrten auf die frühen Morgenstunden begrenzt , Die Drachenflieger "mit Foils unter dem Brett " sind bei Wind den ganzen Tag unterwegs . Die Piloten sollte sich mehr Gedanken machen müssen, wenn immer mehr Schwimmer von Tretbooten zum Schwimmen ins Wasser springen . Foils sind messerscharf. Sind diese Bretter ordentlich versichert und die "Piloten" irgendwo registriert
Auf der anderen Seite können die Tretbootfahrer zu vorschriftsmäßigem Verhalten motiviert werden . Sie hinterlegen ein Pfand von 20 Euro , das sie bei Bootsrückgabe erstattet bekommen, wenn kein DLRG Einsatz zur Zurechtweisung notwenig war. Andernfalls geht das Geld an die beaufsichtigende DLRG . Wir freuen uns mit den Tretbootfahrern, denen unsere Flair unter Gennaker gefällt . Da wir dieses Segel als Tricolore gestaltet haben, erhalten wir von jungen Franzosen aufmunternde Zurufe : Allez les bleus !
Es funktioniert . Funktioniert hat auch der Zuruf bei Wasserliegern ::Bleiben sie ruhig stehen, wir haben sie gesehen und kommen gut vorbei.
Svhlecht ist, wenn ein Tretbootfahrer von Luv noch schnell auf die Leeseite ausweichen will. Segelboote fahren nicht wie Motorboote geradeaus. Sie versetzen nach Lee.
Das Schwimmen in den Stegbuchten sollte man auf kurze Abkühlungen in Bootsnähe beschränken , um sich nicht selbst zu gefährden . Kritischer ist z.B. das Befahren mit Motorboten Ein junger Motorbootkapitän im Elektroboot (geschätztes Alter 10 Jahre ) steuert zwischen Steg 2 und 3 . Der Papa macht Handyaufnahmen und fotographiert nach Achtern hinaus. Etwa im letzten Viertel versucht der Kleine zu wenden, unterschätzt aber den Wendekreis .Zum Glück reagiert Papa im letzten Moment und fährt mit Vollgas zurück .
Was könnte helfen : Ein Hinweis beim Bootsverleih , dass verursachte Schäden von einer Haftflichtversicherung abgedeckt sein müssen ! Damit geht einher : Jeder ist verpflichtet , sich an die Bestimmungen der Versicherungspolice zu halten . Es wäre zudem sinnvoll mit einer Karte den Fahrbereich, den Gefahrbereich und und den Verbotsbereich für Leihbootfahrten zu kennzeichnen.
Auch bei Motorbooten wäre ein zusätzliches Pfand an der Kasse .sinnvoll . Bei nicht erforderlichem " Aufsichtsbooteinsatz " durch die DKRG wird das Geld erstattet . Die psychologische Wikumg ist nicht zu unterschätzen. . Das alles ist harmlos im Vergleich zu den Möglichkeiten und Maßnahmen einer Kanalaufsichtsbehörde in Frankreich. Selbst auf dem Mittelmeer entgeht man in einem mitgebrachten Anglerboot nicht dem Auge des Gesetzes .
Wir waren mit einem Angelboot keine 200 m bei Le Brusque vom Ufer entfernt, als am Horizont ein silberner Punkt aufleuchtete . Der Punkt stellte sich als Speedboot der Wasserschutzpolizei heraus . Wir sollten alle vorgeschriebenen Rettungsmittel vorzeigen . Ich hielt 4 Schwimmwesten und zwei Schwimmärmel hoch . Ein Polizist schien zu explodieren . Dieser Scherz würde teuer, die Anzeige ginge an den Bootshalter.
Du musst wissen ,in Frankreich sind alle Boote bei einer Aufsichtsbehörde zu registrieren und erhalten ein "Nummernschild " ,das gut lesbar auf dem Bug stehen muß . Die Kennbuchstaben für Marseille sind MA . Die Polizei brauste wieder davon .Zum Glück war unser Anglerkahn, der normalerweise auf dem Eicher See schwimmt, ordentlich in Mannheim registriert und vorschriftskonform gekennzeichnet worden .
Noch ein Hinweis : Plane diesen September keinen Frankreichurlaub . Die " Gelbwersten" könnten dich ausbremsen . Da hilft auch nicht , dass unser neuer Bundeskanzler sofort an einem Leistungskurs Französisch teilnehmen könnte ......
Hier findest du demnächst eine Windkarte .